{"id":2,"date":"2011-10-11T09:51:57","date_gmt":"2011-10-11T09:51:57","guid":{"rendered":"http:\/\/lentichia.de\/?page_id=2"},"modified":"2017-10-25T12:23:34","modified_gmt":"2017-10-25T12:23:34","slug":"beispiel-seite","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/lentichia.de\/?page_id=2","title":{"rendered":"\u00dcber mich"},"content":{"rendered":"<h1><a href=\"https:\/\/lentichia.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/db_Unbenannt-571.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-432\" src=\"https:\/\/lentichia.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/db_Unbenannt-571.jpg\" alt=\"\" width=\"568\" height=\"421\" srcset=\"https:\/\/lentichia.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/db_Unbenannt-571.jpg 568w, https:\/\/lentichia.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/db_Unbenannt-571-300x222.jpg 300w, https:\/\/lentichia.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/db_Unbenannt-571-405x300.jpg 405w\" sizes=\"auto, (max-width: 568px) 100vw, 568px\" \/><\/a><strong>\u00bb <\/strong>1980 habe ich als junge Frau Argentinien verlassen und bin nach Deutschland<br \/>\ngegangen. Und ich bin geblieben. Ich hatte eine Unzahl junger, frischer Ideen im Kopf, die ich in Europa verwirklichen wollte. Ich hatte zwar schon einmal im kleineren Rahmen, in einem Caf\u00e9 in Buenos Aires Bilder ausgestellt, es waren mehr Finger\u00fcbungen, Werke, die ich spontan in impulsiven Momenten und eigentlich mehr f\u00fcr mich gemalt habe. <strong>\u00ab<\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><strong>\u00bb <\/strong>In Deutschland wurde das Malen f\u00fcr mich zum dringenden Bed\u00fcrfnis, es war auch wie eine Nostalgie nach Heimat, ein Muss. Langsam und vielleicht erst im fortgeschrittenen Alter habe ich meinen Weg entdeckt, den Weg zu dem, was ich sagen will und wie ich es sagen will. Es war wie eine Erleuchtung. Auf einmal war ich sicher mit dem, was ich machte. Ich hatte zu einer anderen Dimension meines Malens gefunden. <strong>\u00ab<\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><strong>\u00bb\u00a0 <\/strong>| 1. Stufe | Ich lasse die Farben auf dem gesamten Bild so kr\u00e4ftig durcheinander wachsen wie die Umwelt in mich eindringt. Dabei entstehen alle m\u00f6glichen Variationen und Abstufungen und wom\u00f6glich auch eine scheinbare Unordnung. Ich brauche das, um einen Teil der Unendlichkeit des Universums auf meine Fl\u00e4che zu bringen. Dort bin ich, dort herrscht meine Natur, die Umgebung, in der ich mich t\u00e4glich bewege. Doch in meinen Bildern w\u00e4chst zum Beispiel als Hintergrund konkret keine Landschaft mit B\u00e4umen und H\u00e4usern sondern die unbegrenzte Welt. Vielleicht ist das meine Form von Respekt vor der Gr\u00f6\u00dfe der Natur. Ich brauche die \u201eLuft zum Atmen\u201c mehr als alles andere. Meine Farben sind bunt, strahlen Freude aus, sollen erregen, schreien nach Gl\u00fccksgef\u00fchl auf dieser Welt. <strong>\u00ab<\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><strong>\u00bb <\/strong>| 2. Stufe | Auf die so entstandene Fl\u00e4che zeichne ich ein Portr\u00e4t (Kinder, Alte, Frauen, M\u00e4nner, oder Tiere). Die urspr\u00fcnglichen Farben auf der Leinwand bleiben bestehen. Auch einzelne Farbflecke lasse ich absichtlich ohne konkrete Begrenzung. Manchmal muss man die Augen zusammenkneifen, um alles zu entdecken. Die lebendige Form im Vordergrund Ist ebenso wichtig wie die lebendige Umwelt im Hintergrund. Sie haben die gleiche Dominanz. Sie geh\u00f6ren zusammen und durchdringen sich. Nur so erreichen sie Harmonie. <strong>\u00ab<\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><strong>\u00bb <\/strong>Es ist mein Anliegen, diese Ann\u00e4herung des Menschen an die Natur, vielleicht seine Einf\u00fcgung in die Natur darzustellen, eben die Harmonie, die ich erw\u00e4hnt habe. Ich m\u00f6chte die Betrachter auf sie aufmerksam machen, wirklich hellh\u00f6rig, empfindsam. Manchmal erleben wir diese Integration, dieses Wunder von Integration, wie ich es nenne, nur am Rande, es wird uns nicht wirklich bewusst. In meinem Fall ist diese Einbindung jedoch so intensiv geschehen, dass ich nicht wei\u00df, wohin ich geh\u00f6re. Ich nenne das eine \u201eglobale, eine universale Staatsangeh\u00f6rigkeit\u201c. Und wahrscheinlich ist genau das der Ort, wohin ich geh\u00f6re, meine Heimat, mein \u201euniversales Zuhause\u201c.\u00a0<strong>\u00ab<\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><strong>\u00bb <\/strong>Wir lernen die Sprache der Worte, um uns mit den Menschen zu verst\u00e4ndigen,<br \/>\nItalienisch zum Beispiel, weil wir gern nach Italien reisen. Die Sprache der Bilder ist international. <strong>\u00ab<\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><strong>\u00bb <\/strong>Ich denke, von den Menschen, die ein Bild erwerben, haben bei weitem nicht alle eine Vorstellung von dem, was sie kaufen. Wollen sie das Werk oder wollen sie den K\u00fcnstler, sein Image, das, was sie von ihm geh\u00f6rt oder was sie sich \u00fcber ihn zusammengedacht haben? Oder kaufen sie ein Gem\u00e4lde nur zur Dekoration wie einen Teppich vielleicht? Die Aussage des Bildes spielt dann keine Rolle. <strong>\u00ab<\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><strong>\u00bb <\/strong>Ich freue mich nat\u00fcrlich, wenn ich ein Bild verkaufe. Nicht weil ich davon leben muss sondern weil ich hoffe, dass die K\u00e4ufer mein Anliegen verstehen. Und meine Freude ist am gr\u00f6\u00dften, wenn ich Menschen begegne, K\u00e4ufer oder Nichtk\u00e4ufer, die mein Anliegen umsetzen, sorgsam mit der Natur umzugehen, alle Kreaturen liebevoll zu behandeln, sich intensiv mit der Verwirklichung einer friedlichen Zukunft zu besch\u00e4ftigen. <strong>\u00ab<\/strong><\/h1>\n<h1 style=\"text-align: right;\">(zusammengestellt von Dr. Pappe)<\/h1>\n<p><a href=\"https:\/\/lentichia.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/db_Unbenannt-487.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-431\" src=\"https:\/\/lentichia.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/db_Unbenannt-487.jpg\" alt=\"\" width=\"595\" height=\"441\" srcset=\"https:\/\/lentichia.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/db_Unbenannt-487.jpg 595w, https:\/\/lentichia.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/db_Unbenannt-487-300x222.jpg 300w, https:\/\/lentichia.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/db_Unbenannt-487-405x300.jpg 405w\" sizes=\"auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00bb 1980 habe ich als junge Frau Argentinien verlassen und bin nach Deutschland gegangen. 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